Sie sind hier: Wilhelm Deffke 2. 1907-1909  
 WILHELM DEFFKE
Inhalt
1.1. 1887-1901
1.2. 1901-1907
1.3. 1904-1907
2. 1907-1909
3. 1909-1910
4. 1910-1912
5. 1912-1914
6. 1914-1915
7. 1916-1920
8. 1920-1925
9. 1925-1933
10. 1933-1945
11. 1946-1950

2. BERLIN, FÜRSTENBERG, HAMBURG 1907-09
 

2. Erste Berufserfahrungen in Berlin, Fürstenberg/Mecklenburg und Hamburg (1907-1909)
Zurück aus Holland, wurde er als "Buntpapier-Entwerfer" von der Buntpapier-Firma Wilhelm Valentin, Berlin, angestellt, die er jedoch nach fünf Monaten, etwa Ende 1907, wegen "eigentümliche[r] Ausbeutung seiner Kraft" wieder verließ.(43) Von den während dieser Zeit entstanden Buntpapieren lassen sich 18 Beispiele nachweisen (WVZ Nr.635-652).
Nach einer kurzen Beschäftigung als "Lithograph und Zeichner in der anastatischen Druckerei von C. Paris in Berlin", Anfang 1908, ging Deffke als "selbstständiger künstlerischer Mitarbeiter und Leiter der Abt. f. Batiktechnik" in die Kunstwerkstätten von Arthur Diener, Fürstenberg/Mecklenburg, wo er etwa bis Herbst 1908 tätig war.(44) Diener, selbst Batiker, fertigte ausschließlich nach eigenen Entwürfen, ließ jedoch in seiner Batikwerkstatt Entwürfe "anderer Musterzeichner für dieselben" ausführen.(45) Sofern Deffke Batikarbeiten nach eigenem Entwurf ausführen ließ, müßten diese unter seinem Namen vertrieben worden sein. Es läßt sich allerdings keine bei Diener entstandene Arbeit nachweisen. Ende 1908/Anfang 1909 hielt Deffke sich in Hamburg auf, wo er als "Kunstbuchbinder ... bei mehreren Meistern tätig" war.(46)




Anmerkung 43)